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nicht ohne Radweg!

Die Pfaffendorfer Brücke die die Koblenzer Innenstadt mit den rechtsrheinischen Stadtteilen verbindet soll neu gebaut werden. Die jetzige Brücke aus dem Jahr 1953 ist stark geschädigt und eine Sanierung würde mindestens so teuer wie ein Neubau werden. Zwar soll die neue Brücke insgesamt drei Meter breiter werden als die bisherige, allerdings stehen den Fußgängern und Radfahrern effektiv nur 20 Zentimeter mehr zur Verfügung als bisher. Die zusätzliche Breite des Bauwerks kommt also nur den Autofahrern zugute. Hinzu kommt, dass der Rad- und Fußgängerverkehr nach wie vor auf einem gemeinsamen Rad- und Fußweg stattfinden wird, weil eine bauliche Trennung in den Planungen nicht vorgesehen ist und aufgrund der Breite gesetzlich auch nicht zulässig wäre.

Die Pfaffendorfer Brücke, die die Koblenzer Innenstadt mit den rechtsrheinischen Stadtteilen verbinde,t soll neu gebaut werden. Die jetzige Brücke aus dem Jahr 1953 ist stark geschädigt und eine Sanierung würde mindestens so teuer wie ein Neubau werden. Aus diesem Grund hat die Stadt Koblenz 2013 entschieden die alte Brücke durch einen Neubau zu ersetzen. Als Baubeginn ist bereits das Jahr 2019 vorgesehen. Die Bauzeit wird nach den bisherigen Planungen ungefähr drei Jahre in Anspruch nehmen.

Die alte Pfaffendorfer Brücke von 1953

Die alte Pfaffendorfer Brücke von 1953

Zwanzig Zentimeter weniger für Fußgänger und Radfahrer

Zwar soll die neue Brücke insgesamt drei Meter breiter werden als die bisherige, allerdings stehen den Fußgängern und Radfahrern effektiv nur 20 Zentimeter mehr zur Verfügung als bisher. Die zusätzliche Breite des Bauwerks kommt also fast nur den Autofahrern zugute. Hinzu kommt, dass der Rad- und Fußgängerverkehr nach wie vor auf einem gemeinsamen Rad- und Fußweg geführt werden wird weil eine bauliche Trennung in den Planungen nicht vorgesehen ist und aufgrund der Breite gesetzlich auch nicht zulässig wäre. Das bedeutet, dass sich die Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer im Vergleich zu dem Bauwerk aus dem Jahr 1953 nicht verbessern.

Doppelt so viele Radfahrer und Fußgänger in den nächsten Jahren

Das alles steht in einem erheblichen Widerspruch zu dem „Masterplan Koblenz“ aus dem Jahr 2014 und dem kürzlich fertig gestellten „Verkehrsentwicklungsplan Koblenz“  in denen jeweils vorgesehen ist, den Anteil der Fußgänger und des Radverkehrs zu verdoppeln. Hinzu kommt, dass sich in der Zwischenzeit alle größeren Fraktionen im Koblenzer Stadtrat und insbesondere die beiden Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl im letzten Jahre eindeutig für eine Verkehrswende in Koblenz  zugunsten des Fußgänger- und Radverkehrs bekannt haben.  Bei dem unterlegenden Kandidaten Bert  Flöck handelt es sich übrigens um den damaligen und jetzigen Baudezernent, unter dessen politischer Federführung die Planungen für die neue Pfaffendorfer Brücke statt fanden. Bei dem Wahlgewinner und jetzigen Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner spielte das Thema Radverkehr eine ganz besonders große Rolle.

Grafische Simulation der Neuplanung

Grafische Simulation der Neuplanung

Beidseiteiger Zweirichtungs-Radweg

Wir sagen, dass alle Bekenntnisse zur dringend notwendigen Verkehrswende in Koblenz nicht glaubhaft sind, wenn der Neubau der Brücke in keinster Weise eine Verbesserung zur bisherigen Situation darstellen. In den nächsten Jahren ist mit einer wesentlichen Erhöhung des Radverkehrsanteils durch die Koblenzer Bürger und auswärtige Touristen zu rechnen. Mit dem Bau der neuen Brücke werden aber mindestens für die nächsten 75 Jahre (die kalkulierte Lebensdauer der neuen Pfaffendorfer Brücke) Fakten geschaffen. Deshalb fordern wir im Interesse der Fußgänger, Radfahrer und aller Koblenzer Bürger eine Neuplanung. Diese Neuplanung soll jeweils auf beiden Seiten der Brücke einen baulich getrennten Zweirichtungsradweg von mindestens 2,50 Meter Breite vorsehen.

Die Petition

Nehmen Sie hier an der Online-Petition für eine bauliche Trennung der Rad- und Fußwege auf der neuen Pfaffendorfer Brücke teil. Wir nutzen dafür die Plattform WeAct.

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